07.03.2017 Durch Nomadenland in den Zedernwald

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07.03.2017 Durch Nomadenland in den Zedernwald

Die Nacht ist ruhig, aber kalt. Das Butan verweigert seinen Dienst und muss im Laufe des Vormittags erst wieder „auftauen“. Einer der Mineralienverkäufer von gestern kreuzt erneut auf, kaum dass sich die Womo-Türe öffnet. Ich bin recht kurz angebunden, weil ich keine Lust habe, schon wieder smalltalk zu machen und so sind Fred und Eva, unsere netten Reisegefährten seit Marrakesch, seine Ansprechpartner. Heute will er als selbsternannter Wächter 50 DH Parkgebühr. Eva steckt ihm, dass es für NICHTS (kein Wasser, keine Dusche, keine Toilette, keinen Mülleimer) auch nichts gebe und Fred droht mit der „Brigarde Touristique“, da ist er dann ganz schnell weg.

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05. und 06.03.2017 Von der Wüste durch das Ziz – Tal in den Mittleren Atlas

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05. und 06.03.2017 Von der Wüste durch das Ziz – Tal in den Mittleren Atlas

Beim Auschecken fragen wir den Camping- und Hotelchef Mohammed, welche Fossilienschleiferei er in Erfoud zu besichtigen empfiehlt. Vor Millionen Jahren war hier nämlich mal ein Flachmeer und in einer schwarzen Schlammschicht, die mittlerweile zu einer harten Gesteinsschicht geworden ist, finden sich heute viele Urtierreste, Ammoniten und Trilobiten, die in den Schleifereien schön herausgearbeitet werden. Mohammed selbst hat einiges zu verkaufen und wir werden zu einem sehr guten Preis fündig.

Auf einer neuen Straße ersparen wir uns die fürchterliche Ortsdurchfahrt durch Rissani, auf der Hinfahrt haben uns die tausend Baustellenumfahrungen schon entsetzlich genervt. Angemerkt sei jedoch, dass Risanni die Wiege des derzeitigen marrokanischen Herrschergeschlechtes, der Alouiten, ist.

Fossiliensucher

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02.03.2017 Von Todhra Schlucht bis Goulmima

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02.03.2017 Von Todhra Schlucht bis Goulmima

Wir stellen noch einmal 2 „Kartenbilder“ zur Orientierung an den Anfang. Wir bewegen uns die letzten Tage entlang der Südseite des „Hohen Atlas“ nach Osten in Richtung Sahara.

Strecke der letzten Woche

Strecke der letzten Woche
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27.02.2017 Von Marrakesch über den Tizi -n-Tichka – Pass ( 2260m) bis nach Ait Benhaddou

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27.02.2017 Von Marrakesch über den Tizi -n-Tichka – Pass ( 2260m) bis nach Ait Benhaddou

Wir vereinbaren mit Eva und Fred, uns auf einem Stellplatz „Auf der Alm“ kurz vor der Passhöhe zu treffen und starten gegen 10.30 Uhr vom Wohnmobilparkplatz. Zunächst geht es durch landwirtschaftlich intensiv genutztes Gebiet. Nach ca. 20 km sieht man im Dunst am Horizont die Berge des Hohen Atlas auftauchen.

Zwischen Marrakesch und dem hohen Atlas

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26.02.2017 Marrakesch für Fortgeschrittene

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26.02.2017 Marrakesch für Fortgeschrittene

Nach einer ausgiebigen Dusche in den schönen Sanitäranlagen des Camping Relais

Unser Stellplatz auf dem Camping „Relais de Marrakech“

wagen wir uns erneut mit dem Womo in die Innenstadt und fahren zum Parking Koutoubiya. Wir sind früh genug und erwischen noch einen Standplatz für den Tag und die Nacht für 80 DH. Alles andere als schön , aber in 5 Minuten ist man mitten im Getümmel.

Saadiergräber

Saadiergräber

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24.02.2017 Von Taroudannt nach Marrakesch (außenrum) – 321 km

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24.02.2017 Von Taroudannt nach Marrakesch (außenrum) – 321 km

Wirklich zum allerersten Mal weckt uns der Muezzin. Um 5.30 Uhr ruft er zum Gebet. Wir weigern uns, aber um 5.45 Uhr versucht er es noch einmal. Auch diesmal bleien wir standhaft, drehen uns auf die andere Seite und schlafen nochmal ein. Um 8 Uhr sieht der Himmel dann verlockend aus, aber schon bald ziehen dicke Wolken auf und wir verwerfen unseren Plan, die Passstraße über den Tizi n’Test bis zur Höhe von 2300 m nach Marrakesch zu fahren. Im Wolkennebel hätte das sicher keinen Spaß gemacht. Außerdem hätten wir mit Gerölllawinen oder gar Schneesperre rechnen müssen. Stattdessen fahren wir die stinklangweilige vierspurige Straße P 1714 bis Agadir zurück. Im Supermarkt Atacadao tanken wir Diesel und Rotwein. Atacadao (früher Metro) und Carrefour sind die einzigen Supermärkte, die noch Alkohol im Sortiment haben. Die im Reiseführer hochgepriesenen Marjane-Märkte sind in saudiarabischer Hand und – rien ne va plus, pas de l’alcool .

Wir entscheiden uns für die Autobahn bis Marrakesch und das erweist sich als gut, denn die parallel verlaufende Nationalstraße ist stark von LKW frequentiert und eng. Zunächst wachsen auf der roten Erde noch viele Arganienbäume und Ziegen klettern tatsächlich ins Geäst, um die Früchte zu fressen. Aber dann wird es trostloser und trostloser.

In Marrakesch West verlassen wir die Autobahn und fahren durch chaotische Vororte. Es ist natürlich auch wieder rush-hour, jeder hat Vorfahrt und ich bewundere mal wieder meinen Mann, der gelassen und entspannt bleibt.

Normale Verkehrsteilnehmer

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