12. und 13. 03.2017 Chefchaouen, Tetouan, Camping in Martil

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12. und 13. 03.2017 Chefchaouen, Tetouan, Camping in Martil

Heute morgen ist es neblig und kühl. Wir schlafen lange – es ist ja Sonntag – und fahren erst gegen Mittag los. Chefchaouen, die blauweiße Stadt, ist unser nächstes Ziel ca. 70 km entfernt. Die N13 ist in einem katastrophalen Zustand. Ständige Bodenwellen, die man aber nicht sieht, lassen das WOMO derart durchfedern, dass wir Angst um die Radaufhängungen haben.

Bilder vom Straßenrand

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11.03.2017 Volubilis

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11.03.2017 Volubilis

Es fällt uns schwer, nach einem ausgiebigen Frühstück in der Sonne den schönen Platz zu verlassen und so ist es auch schon 11.30 Uhr, als wir wieder on the road sind. Nach wenigen Minuten ist Moulay Idris erreicht, eine für die Marokkaner heilige Stadt, ein Wallfahrtsort, in dem der Namensgeber begraben liegt. Er war ein Nachfolger des Propheten, der hierher aus Medina in Saudi Arabien flüchtete und 788 diese Stadt gründete – unweit des antiken römischen Volubilis. Für die Marokkies soll er so etwas sein wie für uns Karl der Große; sein Sohn gründete Fes. In dem Städtchen ist heute Markt und wir werden gleich von übereifrigen Führern bedrängt, als wir wegen Straßensperren wenden müssen. Soviel Heiligkeit und Souk, darauf haben wir heute keine Lust und fahren weiter zu den Römern.

Blumen am Wegesrand

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07.03.2017 Durch Nomadenland in den Zedernwald

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07.03.2017 Durch Nomadenland in den Zedernwald

Die Nacht ist ruhig, aber kalt. Das Butan verweigert seinen Dienst und muss im Laufe des Vormittags erst wieder „auftauen“. Einer der Mineralienverkäufer von gestern kreuzt erneut auf, kaum dass sich die Womo-Türe öffnet. Ich bin recht kurz angebunden, weil ich keine Lust habe, schon wieder smalltalk zu machen und so sind Fred und Eva, unsere netten Reisegefährten seit Marrakesch, seine Ansprechpartner. Heute will er als selbsternannter Wächter 50 DH Parkgebühr. Eva steckt ihm, dass es für NICHTS (kein Wasser, keine Dusche, keine Toilette, keinen Mülleimer) auch nichts gebe und Fred droht mit der „Brigarde Touristique“, da ist er dann ganz schnell weg.

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05. und 06.03.2017 Von der Wüste durch das Ziz – Tal in den Mittleren Atlas

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05. und 06.03.2017 Von der Wüste durch das Ziz – Tal in den Mittleren Atlas

Beim Auschecken fragen wir den Camping- und Hotelchef Mohammed, welche Fossilienschleiferei er in Erfoud zu besichtigen empfiehlt. Vor Millionen Jahren war hier nämlich mal ein Flachmeer und in einer schwarzen Schlammschicht, die mittlerweile zu einer harten Gesteinsschicht geworden ist, finden sich heute viele Urtierreste, Ammoniten und Trilobiten, die in den Schleifereien schön herausgearbeitet werden. Mohammed selbst hat einiges zu verkaufen und wir werden zu einem sehr guten Preis fündig.

Auf einer neuen Straße ersparen wir uns die fürchterliche Ortsdurchfahrt durch Rissani, auf der Hinfahrt haben uns die tausend Baustellenumfahrungen schon entsetzlich genervt. Angemerkt sei jedoch, dass Risanni die Wiege des derzeitigen marrokanischen Herrschergeschlechtes, der Alouiten, ist.

Fossiliensucher

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02.03.2017 Von Todhra Schlucht bis Goulmima

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02.03.2017 Von Todhra Schlucht bis Goulmima

Wir stellen noch einmal 2 „Kartenbilder“ zur Orientierung an den Anfang. Wir bewegen uns die letzten Tage entlang der Südseite des „Hohen Atlas“ nach Osten in Richtung Sahara.

Strecke der letzten Woche

Strecke der letzten Woche
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27.02.2017 Von Marrakesch über den Tizi -n-Tichka – Pass ( 2260m) bis nach Ait Benhaddou

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27.02.2017 Von Marrakesch über den Tizi -n-Tichka – Pass ( 2260m) bis nach Ait Benhaddou

Wir vereinbaren mit Eva und Fred, uns auf einem Stellplatz „Auf der Alm“ kurz vor der Passhöhe zu treffen und starten gegen 10.30 Uhr vom Wohnmobilparkplatz. Zunächst geht es durch landwirtschaftlich intensiv genutztes Gebiet. Nach ca. 20 km sieht man im Dunst am Horizont die Berge des Hohen Atlas auftauchen.

Zwischen Marrakesch und dem hohen Atlas

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