22.06.2016 Umrundung des „Großen“ und Weiterfahrt zu seinem Nationalpark

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22.06.2016 Umrundung des „Großen“ und Weiterfahrt zu seinem Nationalpark

Um 7 Uhr rufe ich bei K2Aviation an und bekomme noch 4 Plätze für den 10.30 Uhr-Flug. P1030144 (Large)

Die „De Havilland ‚Otter‘ “ fasst 10 Personen und der Propeller wird von einer Turbine angetrieben. Alle haben einen Fensterplatz und es folgt ein 100 Minuten Rundflug über Gletscher, Bergspitzen, Schnee und Eis.

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In etwa 4000 – 5000 Metern Höhe strömt eiskalte Luft aus den Frischluftdüsen und wir fliegen an einem Berggrad durch Turbulenzen.

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Wenn zwei Gletscher sich treffen, entsteht aus 2 Seitenmoränen eine Mittelmoräne

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Der Große = indianisch Denali 6971 Meter

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hier nochmal näher

Der Pilot dreht die Maschine mal nach rechts, mal nach links für die Fotografen beider Seiten zu den Aussichtshöhepunkten. „Moment, ich hebe nochmal die Tragfläche etwas an, dann habt ihr eine bessere Sicht“.

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bizarre Formen im Gletschereis

Zuviel für Christianes Magen, der später sein Frühstück wieder zurückschickt.

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Kurz nach 12 Uhr landen wir wieder und fahren gegen 14 Uhr weiter zu dem Eingang des Denali Parks, wo wir 17.30 Uhr ankommen.

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Der Große = Denali nochmal von unterwegs

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Schönes am Straßenrand

Wir können noch Tickets für die Bustour morgen um 9.00 Uhr bekommen, da wegen des hohen Andrangs ein zweiter Bus für diesen Termin eingesetzt wurde. Aber Campground – sorry sold out. Man überreicht uns eine Liste mit rund 10 privaten Campgrounds „in der Region“. Der nächste freie Platz ist 40Meilen = 65 km entfernt – und das morgen früh wieder zurück, um pünktlich am Bus zu sein. Wildcampen ging nicht.

21.06.2016 über Iditarod nach Talkeetna

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21.06.2016 über Iditarod nach Talkeetna

Weiter geht es nach Norden. Wir besuchen das Museum des berühmtesten Schlittenhundrennens der Welt „Iditarod“, heute von Anchorage nach Nome über rund 1750 km im Dezember bis April.

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Der Streckenrekord liegt bei 8 Tagen 18 Stunden 46 Minuten und 39 Sekunden. Erstmalig, 1925, war es kein Sportwettkampf, sondern eine medizinische Nothilfe: In Nome war eine Diphterieepidemie ausgebrochen und das Impfserum musste vom letzten eisfreien Hafen in Seward nach Nome gebracht werden.

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Die Straße zieht sich schier endlos weiter, bis am Horizont Berge auftauchen und wir einen 30 Meilen Abstecher nach Talkeetna, etwas ostwärts, machen. Von hier gibt es Sightseeing Flüge zum Denali (der Große), alias Mount Mc Kinley, Nordamerikas höchstem Berg mit 6194 Metern. Da die Bergspitze in Wolken liegt beschließen wir, auf besseres Wetter morgen zu warten.

20.06.2016 Stadtbummel in Anchorage

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20.06.2016 Stadtbummel in Anchorage

Der Himmel ist aufgeklart und es ist wieder T-shirtwetter, als wir zum Stadtbummel aufbrechen. Downtown ist vom Campingplatz (Anchorage shipcreek RV-Park) nur einen kleinen Spaziergang entfernt, 5 Straßen weiter in der 5th Avenue. Die Stadt ist am Reißbrett entstanden, aber mit Blumen sehr hübsch aufgepeppt. In dieser Region leben die Hälfte aller Alaskaner, aber es ist nicht die Hauptstadt, die heißt Juneau, liegt im Süden und ist nur mit dem Boot oder Flugzeug zu erreichen. Vor der Hauptmall stoßen wir auf ein Paar, das mit W&M zusammen die Südamerikatour gefahren ist. Am Abend wird zusammengehockt und geklönt.

19.06.2016 Weiterfahrt nach Anchorage

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19.06.2016 Weiterfahrt nach Anchorage

Bei Regenwetter starten wir dann gegen 9.30 in Richtung Anchorage, nachdem wir unsere Vorräte ergänzt und getankt haben. Ein Foto-Stop an dem orthodoxen Kirchlein in Ninilchik mit seinem zugewachsenen Friedhof.

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Am Visitorcenter in Kenai gibt’s einen kurzen informativen Stop, bevor wir in Sterling erneut Suzys Café ansteuern und wieder ihren legendären „Club salad with blue cheese dressing“ bestellen. Gestärkt fahren wir weiter und kommen nach insgesamt etwa 400 km um 18 Uhr auf einem altstadtnahen Camping in Anchorage an. Unterwegs fotografieren wir Seeadler am „Turn Again Arm“, wo Cook erneut feststellen musste , dass auch dies keine Nordostpassage ist.P1030100-a P1030106

18.06.2016 Homer – Kein Flugwetter

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18.06.2016 Homer – Kein Flugwetter

Das Wetter ist deutlich schlechter geworden, in Homer zwar trocken, aber stürmisch. Beim Blick nach Süden in Richtung des Katmai NP mit den Bären kommen noch Regenwolken dazu – also kein Flugwetter. Wir spazieren über einen Bauernmarkt, hängen ab und gehen abends schön essen im Oldtown Steakhouse.

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17.6.2016 Homer und die Suche nach einem Flug zu den Bären

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17.6.2016 Homer und die Suche nach einem Flug zu den Bären

Heute ist es wieder zugezogen und nicht mehr so warm. Gegen 10 Uhr fahren wir die Küstenstraße weiter entlang des Cook Inlet und kommen gegen Mittag am Homer Spit an.

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Welche Enttäuschung, wenn man den Farewell Spit in NZ kennt. Wir haben keine Lust, 68 $ für einen full hook up Platz zu bezahlen und fahren wieder ein kleines Stück zurück auf einen kleinen, hübschen RV Platz mit Aussicht auf drei noch aktive, schneebedeckte Vulkankegel und einer laundry. (Muss auch mal sein!)

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Nach dem Einchecken klappern wir verschiedene Anbieter ab, die Flüge zur Bärenbeobachtung im Katmai -Park anbieten. Leider haben wir nur eine Option auf einen Flug morgen früh, denn das Wetter dort (1 Flugstunde entfernt) lässt momentan keine Flüge zu. Wir hoffen!

16.06.2016 Mit Bill zum Exit Glacier, anschl. weiter Richtung Homer bis Ninilchik – Russisch Alaska

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„9 Uhr an der Info Exit Glacier“, hatten wir gestern noch an der Hauptinfo Kenai NP mit Bill Kane ausgemacht, einem Ranger, der sehr gut Deutsch spricht.

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Außer uns sind noch 3 Holländer dabei, die ebenfalls den Aufstieg Richtung Harding Icefield machen wollen, um einen tollen Blick über das Tal und den Exit Glacier zu gewinnen.

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Bill geht zügig voran und die Gruppe keucht hinterher. Keine Zeit für Fotos und kein Schwarzbär, wie er sich noch der Vortagsgruppe gezeigt hatte. Den letzten Teil des Weges lassen wir aus, da hier über der Baumgrenze noch zu viel Schnee liegt. Ohne Bill, aber mit vielen Bildern kehren wir gegen 13 Uhr gemütlich zurück zum Parkplatz, wo wir uns wieder mit W&M treffen.

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Wer findet die Fliege?

Gemeinsam fahren wir 30 Meilen zurück und dann auf dem Highway No 1 = Sterling Highway nach Süden Richtung Homer.  Unterwegs begenen wir einem fotogenen Elch.

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Nach weiteren 60 Meilen nehmen wir gegen 16.30 Uhr in Suzies Café (in Soldotna) einen Kaffee (free refill) und das Abendessen. Es sind noch 78 Meilen bis Homer. Auf halber Strecke haben wir keine Lust mehr zum Weiterfahren und übernachten auf einem Camping in einem Dorf russischer Gründung, in Ninilchik.

Die Tageshöchsttemperatur beträgt übrigens heute 29 Grad Celsius bei strahlendem Sonnenschein ohne eine einzige Wolke.

15.6.2016 Mitten unter Walen, Löwen und Kälbchen

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15.6.2016 Mitten unter Walen, Löwen und Kälbchen

Um 8 Uhr legt unser Schiff „Tajaina“ ab und wir fahren mit etwa 30 km/h raus aus der langen Hafenbucht in den nächsten nördlichen Fjord.

 

 

 

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Keine Wolke am Himmel und etwa 22 Grad Celsius, das freut offenbar auch die Buckelwale, von denen wir einige zu sehen bekommen.

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Über ihnen kreisen Mövenschwärme, die wohl die gleichen kleinen Fischschwärme suchen, hinter denen auch die Wale her sind.

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Wal – da bläst er !

Daneben sehen wir Seelöwen, die sich auf den Felsen sonnen, Delfine und unbekannte Seevögel.

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Dall’s Porpoise (=Delfine die aussehen wie kleine Orcas)

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Die Fahrt geht zu einem Gletscher aus dem Harding-Icefield, der bis ins Meer reicht.

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und „Kälbchen“ absetzt während man uns einen Snack serviert. Die Rückfahrt geht mir viel zu schnell. Dabei passieren wir Seeottern, die auf dem Rücken schwimmend ein Sonnenbad nehmen.

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Wieder an Land nutzen wir das WLAN des Bootstouranbieters und shoppen. Wolfgang grillt Heilbutt zum Abendessen – sehr lecker.

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14.6.2016 Auf der Fähre von Valdez nach Wittier und weiter nach Seward

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14.6.2016 Auf der Fähre von Valdez nach Wittier und weiter nach Seward

Frühstück in der Warteschlange – ja gerne, aber ohne Gas. Das Ventil musste bereits bei der Hafeneinfahrt geschlossen und versiegelt werden. Also „toasten“ wir unser eingefrorenes Brot vor der Warmluftdüse des Armaturenbrettes und trinken Saft statt Kaffee.

An Deck ist es so früh morgens noch recht kalt, also sitzen wir zunächst drin hinter großen Panoramascheiben. Die Sonne gewinnt aber schnell an Kraft und wir wechseln vom Bug zum Heck und sind vom tollen Panorama ganz aus dem Häuschen. Delfine, Wale, Seeotter zeigen sich reichlich. Wir sind allerdings auf einer Fähre und still stehen oder kurven, um einen Wal besser fotografieren zu können, ist nicht.

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Am Columbian Glacier fahren wir durch viele kleine Eisberge, die der Wind als gekalbte Gletscherteile auf das offene Meer (Pazifik – Prinz William Sound) treibt.

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13.06.2016 Von Chitina bis Valdez über den Thompson Pass

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13.06.2016 Von Chitina bis Valdez über den Thompson Pass

Die Nacht ist kurz, denn die Chaoten hier fahren um 2.00 Uhr laut mit den Quads an unserem Womo vorbei zum Fischen und um 6.00 Uhr versuchen zwei junge Kerle, die ihr Wohnmobil im Sand festgefahren haben, es mit einem Quad wieder herauszuziehen. Nach 10 Minuten Krach stehen wir genervt auf und frühstücken. Der Weg zurück zum Highway Nr. 4 = Richardson Hwy nennt sich Edgerton Hwy und ist unspektakulär. Weiter nach Süden wird es 40 Miles vor Valdez interessant. Die Straße steigt an zum Thompson Pass, man sieht wieder Gletscher und wir machen einen Stop auf der Worthington Glacier State Recreation Site.

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Einfach großartige Landschaft. Durch einen Canyon mit Wasserfällen erreichen wir am frühen Nachmittag Valdez.

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Ein hässlicher teurer Ort mit Parkplatz RV-Park und besch… Internetzugang. Nach einem Abendessen bei „Mike’s Restaurant“ gehen wir früh schlafen, denn die Fähre geht um 7 Uhr ab nach Wittier und wir wollen um 5.30 abfahren, um 1 Stunde vor Abfahrt da zu sein.