11.02.2017 von El-Jadida bis Safi (140 km)– weiter im Regen

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11.02.2017 von El-Jadida bis Safi (140 km)– weiter im Regen

Der frühe Morgen verheißt besseres Wetter, doch das täuscht erstmal und auch unser zweiter Stadtbesuch findet im Regen statt. Wir halten an der Straße ein „petit taxi“ an. Diese sind nur innerstädtisch zugelassen und dürfen maximal drei Personen befördern. Unser Fahrer ist gesprächig und erzählt uns gerne aus seinem Arbeitsleben. Sein Auto hat bereits 770.000 km mit dem ersten Motor geschafft, ein Dacia, und täglich kommen etwa 300 km dazu. Er teilt es sich mit einem Kollegen und fährt jeden 2. Tag etwa 16 Stunden. Damit verdient er 350 DH pro Tag, von denen 200 DH wieder in den Tank fließen. Der Durchschnittsverdienst in Marokko liege bei 3500 DH (=350 Euro) im Monat.

Er bringt uns für 10 DH die etwa 3,5 km lange Strecke zur Cité Portugaise. Die Reste der alten portugiesischen Siedlung Mazagan wurden 2004 von der Unesco zum Weltkulturerbe erklärt.

Eingang zur Medina

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Regen! – Von Moulay Bousselham bis El-Jadida

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9.2.2017

Als wir aufwachen, strahlt die Sonne vom Himmel und wir beschließen, den Tag nicht mit Fahren zu verbringen, sondern unseren Teint dem der Marokkaner etwas anzupassen. Christiane sitzt vor dem Auto und studiert die Reiseführer für die Weiterfahrt nach Sale und Rabat, während ich innen schwitze, um den Ladebooster endlich richtig zum Laufen zu bringen – ohne Erfolg! Auf die Bootstour verzichten wir – 100DH (10€) pro Stunde wäre nicht zu teuer gewesen. Gegen Nachmittag zieht sich der Himmel zu und alles deutet auf Regenwetter hin. Ein junger Mann kommt an den Womos vorbei und bietet Himbeeren, Heidelbeeren und Erdbeeren an, letztere kaufen wir für 10 DH eine große Schale  – In der der Nacht um 4 Uhr öffnet dann der Himmel seine Schleusen.

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Marokko beginnt im Fährhafen Genua

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906km seit der Abfahrt in Limburg zeigt der Tacho an. Wir haben uns viel Zeit gelassen und einmal nach 3 Stunden in Achern übernachtet und gestern nach 8,5 Std auf einem freien Stellplatz in Alessandria. Von dort waren es nur noch 100km bis zum Hafen. Die Landungsstelle Marokko  liegt ein wenig  versteckt – aber als wir sie gefunden hatten, waren wir sofort  sicher an der richtigen Stelle zu sein.

Beladen bis zum Anschlag
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Im Hafen in Genua image

Unser Schiff
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Hoffentlich bekommen wir Strom an Bord. Und auf die Suite bin ich auch gespannt.

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Die Suite 7102.

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Vorbereitung

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16.1. 2017 nun sind es nur noch 19 Tage bis unsere Fähre in Genua ablegt und wir sind im dick verschneiten Otterfing, um Falk’s 2. Geburtstag zu feiern. Das Womo wurde mit einem Batteriecomputer und einem Ladebooster aufgerüstet und wartet auf seinen ersten Einsatz in Afrika.

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Garten in Otterfing

Da freut man sich doch auf Sonne

16.7.2016 Auf dem Yukon

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16.7.2016 Auf dem Yukon

6.40 Uhr klingelt der Wecker! Der Himmel zeigt mehr blau als Wolken -also aufstehen, fertig machen fürs Paddeln vom Marsh-Lake zum Schwatka Lake – 30 km den Yukon hinunter auf Whitehorse zu. Wir sind sehr enttäuscht, als uns „Up-North“ heute plötzlich sagt, nicht das Wetter, sondern mangelnde Kapazitäten seien der Grund, warum es heute leider nicht möglich sei. Zwei Häuser weiter weiter bei „Canoe People“, die wir erst für unfreundlicher gehalten hatten, kann man doch unseren Wunsch spontan erfüllen. Emely macht ein Kanu für uns fertig und fährt uns etwa 40 km auf dem Alaska Highway nach Süden zur Einsetzstelle am Ende des Marsh-Lake. 10.20 Uhr sind wir auf dem Wasser und sollen um 17 Uhr am Ende des Schwatkasees wieder abgeholt werden – hinter den „Stromschnellen“ des Miles Canyon.

Wir haben Glück mit dem Wetter. Zwar ziehen am Mittag am beiderseitigen Horizont dicke Gewitterwolken auf und es rumpelt auch ein wenig, aber direkt über uns ist der Himmel blau.

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Unterwegs

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Am Start

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Weißkopfadler

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Noch ein Weißkopfadler

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Wolkenspiel

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2. Pause bei Canyon City

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Still gleiten wir ganz alleine über das Wasser, aber außer 2 Weißkopfseeadlern sehen wir keine Wildtiere. Wir kommen gut voran. Obwohl wir 2 Pausen einlegen, kommen wir eine Stunde vor der verabredeten Zeit am Ende des Schwatkalakes an. Von einer Wasserflugzeugbasis rufen wir unseren Vermieter an und werden umgehend abgeholt. ,

Voller Stolz und schöner Eindrücke fahren wir auf den Pioneer Campground, waschen das Auto und packen. Morgen geht’s nach Hause, worauf wir uns, obwohl es ein schöner Urlaub war, sehr freuen.

15.07.2016 Tag der Tiere

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15.7.2016 Tag der Tiere

Auf dem Weg zurück nach Whitehorse (wir wollen die Kanutour für morgen – Samstag-   buchen, wenn das Wetter stabil ist) machen wir auf halber Strecke einen Abstecher nach Westen zum Yukon Wildlife Preserve.In einem ziemlich großen Tierpark kann man hier so allerlei Getier beobachten, dass sich uns während unseres Urlaubs hier nur sehr spärlich bis gar nicht gezeigt hat. 3 1/2 Stunden laufen wir durch den Park, werden zwischendurch auch mal geduscht und machen viele Fotos.

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Karibou

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Bergziege

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Mule Deer

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Mule Deer Weibchen

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Mule Deer Männchen

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Mule Deer – wegen der Ohren wie ein Maultier

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Mule Deer

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Mule Deer

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Wespennest

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Hier wohnt nicht nur der Weihnachtsmann

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Und überall dazwischen …

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Die Vorlage für Albrecht Dürer

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Zaunfink?

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Polarfuchs

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Karibou in besonderer Stellung

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Mountain Goat

Anschließend fahren wir noch 1 km weiter zu den Takini Hot Springs. 40 Grad warmes Waser wird hier mal wieder in einem Becken aufgefangen und man kann gegen Eintrittsgebühr baden.

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Takhini Hot Springs

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Takhini Hot Springs

Wir gucken nur, aber es ist schon 4 Uhr nachmittags und bis Whitehorse sind es noch 20 km. Um  18 Uhr schließt der Kanuverleih und wir wollwn auf gar keinen Fall zu spät dort ankommen.

Leider macht man uns keine großen Hoffnungen. Auch für morgen sind Gewitter vorausgesagt.

Gestern soll hier sogar landunter gewesen sein und es habe Überschwemmungen gegeben. Aber um 9 Uhr morgen früh können wir gerne den aktuellen Wetterbericht erfahren und sehen, ob wir die Tour machen.

Schön wär´s . Schaun wir mal. Bis dahin übernachten wir auf dem staatlichen Wolf Creek Campground.

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Am letzten Lagerfeuer

14.07.2016 Faulenzen am Lake Laberge

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14.07.2016 Faulenzen am Lake Laberge

Am frühen Morgen scheint die Sonne und wir sind schon traurig, heute nicht die Kanutour gemacht zu haben.

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Sandstrand

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Sonne – aber Wolken türmen sich hoch auf

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Da braut sich was zusammen

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Aber gegen ein Uhr ist der Himmel dann beiderseits vom See rabenschwarz und es donnert heftig. Es ist aber ein tolles Spiel der Naturgewalten, das sich uns präsentiert.

Wir bekommen Gott sei Dank nicht wirklich was ab und können abends wieder am Feuer sitzen.

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Butterzart

 

13.07.2016 Miles Canyon

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13.07.2016 Miles Canyon

In der Nacht hat es wider Erwarten nur wenig geregnet und wir schleichen zurück nach Whitehorse. Unterwegs zeigt sich am Wegesrand kurz ein kleiner Schwarzbär – bis ich jedoch zurückgesetzt und den Foto in Schussposition gebracht habe, ist er schon wieder im Gebüsch verschwunden und nur noch als unscheinbarer schwarzer Fleck abzulichten.

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Kein Mückenschiss auf der Linse – soll ein Bär sein

Wir folgen am Eingang von Whitehorse der Straße am Schwatka-Lake, der als Stausee die einst namensgebenden Stromschnellen „Whitehorse – rapids“ hat untergehen lassen bis zum „Miles Canyon“ – einem Yukondurchbruch im Basaltgestein. Vom Parkplatz aus überqueren wir eine Hängebrücke und gehen stromaufwärts am Fluss entlang bis Canyon City.

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Miles Canyon von oben

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Der Yukondurchbruch – genannt Miles Canyon

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Der Yukondurchbruch – genannt Miles Canyon

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Der Yukondurchbruch – genannt Miles Canyon

Hier hatte ein cleverer 28 jähriger Geschäftsmann die Idee, die Stromschnellen auf einer 7 km langen auf Holzschienen laufenden, von Pferden gezogenen Wagenbahn zu umgehen. Das ließ er sich gut bezahlen.

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Zur Umgehung der Whitehorse Stromschnellen

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Zur Umgehung der Whitehorse Stromschnellen – mit Handbremse!

 

Wir sehen ein Pärchen im Kanu den hier noch sauberen Yukon herunterkommen und hegen sofort den Wunsch, das nachzumachen. Bei den ortsansässigen Kanuverleihern erkundigen wir uns. Das sei eine Ganztagestour von 30 Kilometern für 105 $ pP inclusive Transfer zum Marshlake und zurück vom Schwatkastausee, aber das Wetter müsse halt mitspielen. Für die nächsten beiden Tage sieht die Vorhersage mau aus – evtl. am letzten Tag, Samstag, könnte es klappen.

Wir fahren nach einem letzten Einkauf zum Lake Laberge.

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Am Lake Laberge