Samstag, den 03.05.25 bis Montag, den 05.05.25
In der Nacht auf Samstag regnet es, was das Zeug hält. Bei bedecktem Himmel fahren wir weiter in die Weinregion Rioja. Der Himmel reißt immer mehr auf, das Wetter wird richtig gut. In einer Bodega an der Route stoppen wir, machen eine klitzekleine Weinprobe
















und setzen die Reise gut gelaunt fort nach Logronjo, der Hauptstadt von Rioja. Ein sehr schöner kostenfreier Stellplatz in fußläufiger Entfernung bietet uns heute Nacht Unterkunft. Wir laufen ins Städtchen, wieder staunen wir über die vielen Grünanlagen



und vergleichen ein bisschen neidisch die Samstagabendausgehlaune der Spanier mit der der Limburger. Hier rockt der Bär, in Limburg schläft er. Wir bummeln durch die Gassen,








schauen in die Kathedrale,














versuchen erfolglos ein paar Tapas zu ergattern. Hier wird nur getrunken, kein Mensch isst etwas. Machen wir auch so und zu Hause gibt’s noch ein paar selbst gemachte Tapas.
Am Sonntag hätten wir Gelegenheit, auf dem Gelände nebenan einen Krims-Krams-Markt zu besuchen, doch wir fahren lieber weiter. Heutiges Ziel ist Pied-de-Port in den französischen Pyrenäen. Wir fahren zunächst die A 12 – an Pamplona dieses Mal vorbei – die gleiche schöne Strecke auf der N135. Bis zur Passhöhe in 1257 m ist es noch teilweise sonnig und trocken, doch dann setzt der Regen ein und die Wolken hängen tief.











Der städtische Stellplatz ist um 16 Uhr schon gut besucht, wir finden aber noch mehrere freie Plätze, machen während einer Regenpause einen Spaziergang in das Städtchen und bekommen heute auch etwas zu essen: 1/2 poulet grille´ mit pommes de terres, Champignons und pate´ fois gras.


In der Nacht regnet es wieder ausdauernd. Das verleitet uns am Montag zum Trödeln. Erst um 14 Uhr brechen wir auf Richtung Pau, stoppen in zwei Käsereien mit Direktverkauf und kaufen leckeren Pyrenäenkäse ein. In Pau gibt es keine geeigneten Übernachtungsmöglichkeiten, so rollen wir auf der 817 durch viele Ortschaften weiter Richtung Toulouse und finden im Örtchen Ousse an der Straße einen netten kleinen Campingplatz Les Sapins, wo wir VIELLEICHT Olafs Verabschiedung beiwohnen – VIELLEICHT. Ciao Olaf, wir schauen gespannt und kritisch darauf, was kommt.