Auf Umwegen zur Fähre nach Genua 29.03.2026 – 10.04.2026
Es sind Osterferien. Schon lange hatten wir unseren Enkeln versprochen, die Technikmuseen in Speyer und Sinsheim mit ihnen zu besuchen. Jetzt ist eine gute Zeit dafür. Am Sonntag holen wir Falk und Ennio mit dem Wohnmobil ab und übernachten in Speyer auf dem Womo-Stellplatz direkt beim Museum.
In wenigen Schritten sind wir am Montag am Museum, bestaunen unter anderem einen riesigen Jumbo, das russische Transportflugzeug Antonow, den Seenotrettungskreuzer John T. Essberger, Dampflokomotiven, unzählige Oldtimer, Motorräder und auch den Buran, das russische Pendant zum Space-Shuttel. Den größten Eindruck hinterlassen wohl der Jumbo und das U-Boot U 9, Beides konnten wir auch von innen besichtigen.






Am späten Nachmittag bummeln wir durch die Altstadt von Speyer.




Am Dienstagmorgen geht’s weiter nach Sinsheim. Vieles ist ähnlich, doch hier sind besonders die Concorde und die ihr zum Verwechseln ähnlich sehende Tupolev TU -144 zu erwähnen. Man kann hineingehen, aber es ist mühsam und lässt auch schwindlig werden, denn beide sind in Steillage aufgebaut und der Gleichgewichtssinn ist irritiert. Auch hier wieder Oldtimer, Dampflokomotiven, Motorräder sowie Kriegsgeräte, Fahrzeuge und Flugzeuge aus dem 2. Weltkrieg.








Hier gibt es keinen schönen Stellplatz, deshalb fahren wir weiter nach Schwetzingen. Dort besichtigen wir am Mittwoch das Schwetzinger Schloss, Sommerresidenz der in Mannheim residierenden Herzöge von der Kurpfalz, errichtet von Herzog Karl Theodor und schlendern durch den wunderschönen Schlosspark mit seinen Wasserspielen.








Am Donnerstag treffen wir uns in Mannheim mit Sebastian und Astrid, machen bei herrlichem Frühlingswetter einen ausgiebigen Spaziergang durch die Rheinauen


und fahren gegen Abend alleine weiter Richtung Toskana, um uns dort mit Christians Familie sowie meiner Schwester und meinem Schwager zu treffen.




Der Osterreiseverkehr sorgt dafür, dass wir sehr viel Zeit im Stau verbringen und statt am Karfreitag erst am Abend des Ostersamstag ankommen – auf einem agricampeggio il colono nahe Volterra. Bei herrlichem Wetter verbringen wir dort gemeinsam 2 Tage,






fahren nach dem Besuch von Volterra weiter ans mare bei Bibbona südlich von Livorno und genießen weitere 4 Sonnentage auf dem tollen Camping Esperidi direkt am Meer. Hüpfburg und Strand begeistern unsere Enkelinnen und Opa baut mit ihnen Sandtürme umgeben von Wassergräben.





Am Freitag brechen wir auf in Richtung Genua. In Livorno gibt es eine Mercedes Truck Werkstatt, wo wir wegen eines ESP Fehlers vorstellig werden. Wir haben unser Fehlerauslesegerät leider zu Hause vergessen, aber die Werkstatt bestätigt, dass kein Sensorausfall vorliegt und löscht den Fehlerspeicher für 123 Euro. Bislang ist keine neue Fehlermeldung aufgetreten.
Abends stoppen wir in Lavagna auf einem Stellplatz 50 km vor Genua. Morgen soll die Fähre um 15 Uhr auslaufen.

