Mittwoch, den 04,03.2026
Wieder ist es grau in grau, aber für den Süden ist besseres Wetter vorhergesagt. Also schauen wir uns heute die Geisterstadt bei Punta Abona an. Nach 46 km ist das Ziel bald erreicht. In den 1940er Jahren hat man hier ein Sanatorium / Quarantänestation für Lebrakranke geplant und gebaut, aber noch vor Fertigstellung wurde 1943 ein Heilmittel gefunden (welches???) und der Bau gestoppt. Bis 2000 nutzte das Militär die Gebäude. Heute sind sie verfallen und mit mehr oder minder kunstvollen Graffitis dekoriert. Das Gelände ist frei zugänglich und man kann die verfallenen Häuser besichtigen, z. B. eine Kirche mit einem großen Kreuz sowie ein Krematorium.









Von hier aus kann man eine kurze Küstenwanderung unternehmen, quert eine nette Sandbucht, die Playa de los Abrigos.














Hier machen wir eine Pause in der Sonne – aaaahhh! und dahinter erreicht man den Ort Abades mit kleinen Tascas und Restaurants. Wir sind überrascht, dass hier doch so viele Womos wild stehen. Wo die entsorgen?? Am späten Nachmittag sind wir zurück im Hotel – über das Wetter in Santa Cruz werde ich nichts mehr berichten, es sei denn, es gibt etwas Neues!
Wir machen uns noch einmal auf zur Tasca Caminito – unsere Lieblingstapasbar vor 5 Jahren. Doch hier ist ein Pächterwechsel erfolgt. Die Herzlichkeit der damaligen Leute suchen wir vergeblich und auch Wein und Tapas sind lange nicht mehr so lecker. Schade!
